Radiologie

Radiologische Abteilung

Kommissarischer Leiter: Dipl.-Med. Jörg Mundt

Telefon: (03921) 96-1661

Die Radiologische Abteilung versorgt sämtliche klinischen Bereiche des Hauses mit Leistungen der bildgebenden Verfahren. Weiterhin bestehen Kooperationen mit dem zum Unternehmensverbund gehörenden Krankenhäusern in Vogelsang und Zerbst sowie mit dem Fachkrankenhaus in Jerichow. Für diese Einrichtungen erbringen wir Leistungen in der Computertomographie und in der Magnetresonanztomographie.

Technische Ausstattung:

  • 2-Zeilen Spiral-CT
  • MRT-Gerät 1,5 Tesla
  • 2 konventionelle Röntgenarbeitsplätze
  • 1 Durchleuchtungsgerät
  • Mammographiegerät mit Stereotaxieeinrichtung (Markierung von nicht tastbaren Herden durch 3-dimensionale Darstellung)
  • Sonographiegerät mit FKDS (Farbkodierte Duplexsonographie zur Gefäßdarstellung und Beurteilung der Organdurchblutung)

Sämtliche konventionellen Aufnahmen werden mit Speicherfolientechnik angefertigt. Die Archivierung erfolgt filmlos mittels eines PACS-Systems (Elektronische Speicherung sämtlicher Bilddaten – filmloses Krankenhaus).

Die konventionelle Röntgendiagnostik umfasst folgende Bereiche:

  • Knochen und Gelenke
  • Thorax und Brustorgane
  • Bauchraum einschließlich Kontrastmitteluntersuchungen von Speiseröhre
  • Magen, Dünn- und Dickdarm und der Gallenwege
  • Nieren und ableitende Harnwege
  • venöse Gefäße
  • Brustdrüse (Mammographie), Darstellung der Milchgänge (Galaktographie)
  • Stereotaktische Herdmarkierung

Ultraschalldiagnostik:

  • Bauchorgane
  • Thoraxorgane
  • Gelenke und Weichteile
  • Brustdrüse
  • Schilddrüse

Computertomographie:

  • Kopf- und Halsbereich
  • Brust- und Bauchorgane
  • Knochen, Wirbelsäule und Gelenke

Durch die Auswahl spezieller Untersuchungsparameter sind dreidimensionale Oberflächendarstellungen möglich. Multiplanare Rekonstruktionen erleichtern die Orientierung und verbessern die anatomische Zuordnung.

Magnetresonanztomographie:

  • Kopf- und Halsbereich
  • Brust- und Bauchorgane
  • Knochen, Wirbelsäule und Gelenke

Mit der Magnetresonanztomographie haben wir die Möglichkeit einer exzellenten Gelenk- und Wirbelsäulendiagnostik. Hierbei lassen sich Veränderungen erkennen, welche mit anderen Untersuchungsmethoden unentdeckt bleiben, z. B. occulte Frakturen. Weiterhin sind entzündliche Knochenveränderungen schon sehr zeitig diagnostizierbar. Bandscheibenschäden und Verletzungen der Kniebinnenstrukturen lassen sich sehr gut diagnostizieren. Frische Schlaganfälle sind frühzeitig und eindeutig diagnostizierbar. MRT-Gefäßdarstellung am gesamten Körper mit und ohne Kontrastmittel erweitern die Möglichkeiten. Neue Perspektiven ergeben sich durch die MRT-Untersuchung von Dünn- und Dickdarm. Es lassen sich schon frühzeitig entzündliche Erkrankungen des Dünndarmes erkennen. Dadurch werden Röntgen-Untersuchungen dieser Region zurückgedrängt. Eine zunehmende Bedeutung gewinnt die präoperative Ausbreitungsdiagnostik bei Tumoren des Mastdarmes.

Ambulante MRT-Untersuchungen:
Neben der Kooperation mit den vorher genannten Häusern führen wir ambulante MRT-Untersuchungen für niedergelassene Chirurgen in der Region im Rahmen der Behandlung von Arbeitsunfällen durch. Eine Erweiterung im Rahmen einer KV-Ermächtigung wird angestrebt.