Unfallchirurgie

Klinik für Unfallchirurgie

Chefarzt: Dr. med. Karlheinz Müller

Telefon: (03921) 96-1682

Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde
sowie Sprechstunde für Privatpatienten:
Montag und Donnerstag 11.00–15.30 Uhr und nach Vereinbarung

Die Unfallchirurgie besteht am Kreiskrankenhaus Burg seit 1974. Sie war seinerzeit die erste eigenständige traumatologische Abteilung an einem Kreiskrankenhaus im ehemaligen DDR-Bezirk Magdeburg. Ihre Aufgabe bestand unter anderem darin, Unfallopfer auf den nahen Transitstrecken vom damaligen Westberlin ins Bundesgebiet zu versorgen. Dieser Umstand ermöglichte es, eine für die damaligen Verhältnisse in der DDR überdurchschnittlich hochwertige instrumentelle Ausstattung mit vielen Importgeräten anzuschaffen. Davon konnten alle Unfallverletzten am Kreiskrankenhaus Burg profitieren.

In der Klinik für Unfallchirurgie werden heute alle Arten von Unfallverletzungen behandelt.
Moderne operative Verfahren kommen zum Einsatz. Daneben werden auch bewährte konservative Therapien angewendet. Bei Verletzungen innerer Organe des Bauches oder des Brustkorbes wird gemeinsam mit der Klinik für Allgemeine und Visceralchirurgie operiert.

Durch enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Radiologie ist eine schnelle und sichere Diagnostik bei Frakturen möglich. Außerdem wird so die Verlaufskontrolle der Frakturheilung optimal gewährleistet.

Komplexe schwere Unfallverletzungen werden in Kooperation mit der Intensivstation behandelt. Hier erfolgt auch die prä- und postoperative Betreuung von Patienten, bei denen lange und schwere Operationen vorgesehen sind bzw. durchgeführt wurden.

Die Physiotherapie gewährleistet nach der Operation für die Patienten eine umfassende Krankengymnastik und Übungsbehandlung. Dadurch wird eine rasche Wiedereingliederung in das häusliche Milieu erreicht.

In der Zentralen Notaufnahme werden rund um die Uhr Unfallverletzte versorgt. Hier erfolgt entweder die stationäre Aufnahme oder die ambulante Behandlung. Ein modernes Schockraum-Management in Kombination mit schneller Diagnostik ermöglichen eine unverzügliche Behandlung lebensgefährlicher Verletzungen.

Ambulante Operationen nach dem neuen AOP-Katalog sind möglich. Das Spektrum wird schrittweise erweitert. Außerdem wird die stationäre und Behandlung durch den Chefarzt als Wahlleistung angeboten.

Für die operative Behandlung stehen hochmoderne Operationssäle zur Verfügung. Eine komplette Ausstattung von Instrumenten und Implantaten ist vorhanden. Anwendungsbereit sind Spezialimplantate für Problemfrakturen. Außergewöhnliche Implantate werden über ein Leihsystem kurzfristig geordert. Eine moderne digitale Röntgentechnik, einschließlich CT und MRT, erlaubt eine sichere Diagnostik.

Die Unfallchirurgie ist für berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung zugelassen. Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle werden vom Durchgangsarzt (Chefarzt Dr. med. Müller) betreut. Neben der stationären Behandlung erfolgt auch die ambulante Versorgung bis zum Abschluss der Heilbehandlung.

Schwerpunkte:

Alle modernen Methoden der operativen Frakturbehandlung wie minimalinvasive Nagelung von Röhrenknochen, winkelstabile Verplattungen zur Rekonstruktion von zerstörten Gelenkflächen und Anwendung von Titan- Implantaten
Ausgewählte kindertraumatologische Eingriffe zur Vermeidung von Wachstumsstörungen
Hüftendoprothetik bei Frakturen des Schenkelhalses und bei Abnutzung des Hüftgelenkes mit rascher Wiedererlangung der vollen Belastbarkeit
Endoskopische Gelenkoperationen des Kniegelenkes bei Verletzungen und Abnutzungserscheinungen mit Hilfe moderner Radiofrequenzchirurgie
Alle Arten der Metallentfernung nach operativer Frakturbehandlung
Ambulante und stationäre Behandlung von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung für die zuständigen Berufsgenossenschaften durch den Durchgangsarzt